Die Hauptfigur
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Schauplätze
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Encyclopedia Humboldtica
Aus: Heinrich Bergaus, Physikalischer Atlas
© Eichborn AG, Frankfurt am Main, April 2006.
Carl Friedrich Donhauser, genannt Humboldt
Einer der exzentrischsten Forscher des ausklingenden 19. Jahrhunderts. Behauptet, der leibliche Sohn Alexander von Humboldts zu sein. Kräftig und von riesenhaftem Wuchs, hat er die Haare nach Art der Chinesen zu einem Zopf gebunden, mit kurzem Vollbart. Wortkarg, manchmal aufbrausend, ungeduldig und von messerscharfer Intelligenz. Gilt als schwierig und ungesellig. Trägt einen Spazierstock, den er hervorragend als Waffe handhabt. Kleidet sich am liebsten in einen indischen Sherwani nebst weiter Stoffhose, schwere Stiefel, darüber ein langer schwarzer Ledermantel, Zylinder. Trägt immer eine Menge "Gadgets" bei sich, selbst konstruierte kleine technische Hilfsmittel, die ihm schon oft das Leben gerettet haben.
Anden
Die Anden befinden sich auf der Westseite von Südamerika. Sie sind die längste Gebirgskette der Erde und erstrecken sich von Venezuela über Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien bis nach Chile. Sie bestehen aus zwei – in manchen Abschnitten auch mehr – parallel verlaufenden Hauptketten. Im mittleren Abschnitt, in Peru, Bolivien, Nordchile und Nordargentinien, liegen diese Ketten sehr weit auseinander und umschließen ein zentrales Hochland, in das auch der Titicacasee eingebettet ist. Das Zentrum des Inka-Reiches, Cuzco, befand sich nördlich dieser Hochebene.
Die Anden haben eine Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 7500 km und reichen von den Tropen (ca. 10° Nord) bis weit in die Außertropen (ca. 55° Süd).
Colca-Schlucht
Der Cañón del Colca ist eine Schlucht in der Nähe des peruanischen Ortes Arequipa. Er ist zwischen 3200 m und 1200 m tief und somit tiefer als der Grand Canyon, der nur eine Tiefe von 1800 m aufweist.
Geheimnisvolle Felsmalereien und Höhlen, in denen einst die sogenannten ›Colcas‹ – Behälter für die Lagerung von Getreide – aufbewahrt wurden, zeugen von der langen Besiedlung dieser Region.
An manchen Stellen wurden die Hänge des Cañóns von menschlicher Hand zu Terrassen strukturiert, von denen viele schon mehrere hundert Jahre alt sind. Die Schlucht ist eines der letzten Rückzugsgebiete des vom Aussterben bedrohten Kondors.
Eiffelturm
Der Eiffelturm ist ein Wahrzeichen der französischen Hauptstadt Paris und steht weltweit als Symbol für ganz Frankreich. Er wurde in den Jahren 1887 bis 1889 anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Französischen Revolution erbaut. Der Stahlfachwerkturm ist nach seinem Erbauer Gustave Eiffel benannt und steht an der gleichnamigen Avenue Gustave Eiffel im Parc du Champ de Mars, direkt am Fluss Seine.
Nautilus
In Jules Vernes Romanen 20.000 Meilen unter dem Meer und Die geheimnisvolle Insel wird die Nautilus als ein stählernes fischförmiges Unterseeboot beschrieben. Sie steht unter dem Kommando des legendären Kapitän Nemo.
Nazca-Linien
Die Nazca-Linien sind riesige Scharrbilder in der Wüste zwischen den Städten Nazca und Palpa in Peru. Die Nazca-Ebene zeigt auf einer Fläche von 500 km² schnurgerade, bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen sowie Figuren von einer Größe von zehn bis mehreren Hundert Metern, z.B. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen. Oft sind die figurbildenden Linien nur wenige Zentimeter tief. Wegen ihrer enormen Größe sind sie nur aus großer Höhe zu erkennen.
Santorin
ist der Name einer kleinen Inselgruppe im Süden der Kykladen. Ihre Hauptinsel wird im Griechischen zumeist Thera genannt. Die Inselgruppe Santorin liegt etwa 100 km nördlich von Kreta, erstreckt sich auf rund 90 km² Landfläche und wird von rund 13.500 Einwohnern bewohnt.
Alexander von Humboldt
Geboren am 14. September 1769, gestorben am 6. Mai 1859 in Berlin, war ein deutscher Naturforscher von Weltgeltung und Mitbegründer der Geografie als empirischer Wissenschaft.
Seine Forschungsreisen führten ihn fast in die ganze Welt. Er arbeitete und forschte auf den Gebieten der Physik, der Chemie, der Geologie, Mineralogie, Vulkanologie, Zoologie, Klimatologie, Ozeanografie und Astronomie. Zudem korrespondierte er bei der Erstellung seines grandiosen publizistischen Werkes mit ungezählten internationalen Spezialisten der verschiedenen Fachrichtungen und schuf so ein wissenschaftliches Netzwerk eigener Prägung.
In Deutschland erlangten vor allem seine Ansichten über die Natur und den Kosmos außerordentliche Popularität. Sein bereits zu Lebzeiten legendäres Ansehen spiegelt sich in Bezeichnungen wie ›der zweite Kolumbus‹, ›wissenschaftlicher Wiederentdecker Amerikas‹, ›Wissenschaftsfürst‹ und ›der neue Aristoteles‹. Er wurde in zahlreiche Akademien aufgenommen, so etwa in die Leopoldinisch-Karolinische Akademie der Naturforscher, die Preußische Akademie der Wissenschaften, die Bayerische Akademie der Wissenschaften sowie die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften.
Atlantis
Atlantis (›Insel des Atlas‹) ist ein sagenumwobenes Inselreich, das von dem antiken griechischen Philosophen Platon (427 bis 347 v. Chr.) als Erstem erwähnt und beschrieben wurde. Laut Platon handelte es sich um eine Seemacht, die ausgehend von ihrer Hauptinsel große Teile Europas und Afrikas unterworfen hat. Nach einem gescheiterten Angriff auf Athen soll Atlantis schließlich um 9.600 v. Chr. infolge einer Naturkatastrophe innerhalb ›eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht‹ untergegangen sein.
Bathysphäre
Eine Bathysphäre ist eine Druckkammer mit Atemluft, die für Tauchgänge eingesetzt wird. Das Wort setzt sich aus den griechischen Worten bathys (tief) und sphaira (Kugel) zusammen. Die Bathysphäre ist eine Hohlkugel, die von einem Mutterschiff an einem Kabel ins Meer herabgelassen wird. Im Gegensatz zu einer Taucherglocke ändert sich der Innendruck der Bathysphäre dank ihrer dicken Wände nicht. Sie hat keinen eigenen Antrieb wie ein Tiefsee-U-Boot.
Die erste Bathysphäre wurde von Professor Charles William Beebe und seinem Ingenieur Otis Barton im Jahre 1930 gebaut.
Blauringkrake
Der Große Blauringkrake (Hapalochlaena lunulata) zählt mit 12-20 cm Länge zu den größeren Vertretern seiner Gattung. Die Hapalochlaena-Arten sind Kopffüßler und leben vor der Küste Australiens, der Philippinen, Indonesiens und Neuguineas. Sie bevorzugen den flachen Küstenbereich bis zu einer Tiefe von etwa 50 Metern, halten sich aber verhältnismäßig häufig in der Nähe des Ufers auf. Alle Arten dieser Gattung haben ein starkes Gift, das sie bei einem Biss abgeben. Dabei handelt es sich um ein Nervengift, das auch andere Tiere wie zum Beispiel Kugelfische, Stummelfußfrösche sowie einige Krebse und Schnecken besitzen. Der Giftvorrat eines Tieres ist so reichlich, dass er 26 Menschen in kürzester Zeit töten könnte.
Brennstoffzelle
Eine Brennstoffzelle ist eine galvanische Zelle, also eine Vorrichtung zur spontanen Umwandlung von chemischer in elektrische Energie. Die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes wird hierbei in elektrische und anschließend in mechanische Energie umgewandelt.
Christian Friedrich Schönbein entdeckte schon 1838 das Prinzip der Brennstoffzelle. Er ließ zwei Platindrähte in einer Elektrolytlösung mit Wasserstoff umspülen und stellte dabei eine elektrische Spannung fest. Durch die Erfindung der Dampfmaschine geriet die Brennstoffzelle in Vergessenheit.
Calypso
In der griechischen Mythologie ist Calypso eine Nymphe und Tochter des Atlas. Im fünften Gesang der Odyssee wird beschrieben, wie sie den schiffbrüchigen Odysseus liebt und sieben Jahre lang bei sich auf der Insel Ogygia festhält.
Berühmt wurde der Name durch das Forschungsschiff Calypso, das von Jacques-Yves Cousteau, einem Ozeanografie-Forscher, als mobiles Labor für die Feldforschung benutzt wurde.
Daitõ
ist der Überbegriff für die traditionellen Langschwerter der japanischen Samurai, mit einer Klingenbreite zwischen 600 mm und 1800 mm. Unterteilt in die Schwerttypen Tachi, Katana und Nodachi, ist ihnen allen gemeinsam, dass der Stahl in einer aufwendigen Falttechnik hergestellt wird, die ihm gleichermaßen Härte und Biegsamkeit verleiht.
Differenzmaschine
Eine Differenzmaschine ist ein mechanischer Computer zum Addieren von Zahlen. Subtraktion, Multiplikation und Division sowie komplexere Berechnungen können nur durchgeführt werden, wenn es möglich ist, sie durch mathematische Kunstgriffe auf eine Serie von Additionen zurückzuführen. Das Erste dieser Geräte wurde 1786 von Johann Helfrich von Müller erfunden und im Jahr 1822 von Charles Babbage weiterentwickelt.
Die Analytische Maschine ist eine Weiterentwicklung dieser mechanischen Rechenmaschine, die allerdings niemals gebaut wurde. Sie stammte ebenfalls von dem britischen Mathematikprofessor Charles Babbage (1791–1871) und stellt einen wichtigen Schritt in der Geschichte des Computers dar. Sie sollte von einer Dampfmaschine angetrieben werden und wäre über 30 Meter lang und 10 Meter breit gewesen.
El Niño
spanisch für Christkind. Eine ungewöhnliche, nicht regelmäßige Strömung im äquatorialen Pazifik, die Einfluss auf das gesamte Weltklima hat. Der Name lässt sich vom Zeitpunkt des Auftretens ableiten. Peruanische Fischer stellten fest, dass sie hauptsächlich zur Weihnachtszeit auftritt. Mit ihr verbunden ist ein Ausbleiben der Fischschwärme, das zu wirtschaftlichen Einbußen führt.
Ferdinand Graf von Zeppelin
Geboren am 8. Juli 1838 in Konstanz im Gebäude des Inselhotels; gestorben am 8. März 1917 in Berlin, im Volksmund auch »der Alte vom Bodensee« genannt, war ein deutscher General und Luftschiffkonstrukteur.
Am 13. August 1898 gewährte ihm das Kaiserliche Patentamt das Patent Nummer 98580 für einen »Lenkbaren Luftfahrzug mit mehreren hintereinander angeordneten Tragkörpern«. Der Entwurf für sein »Starrluftschiff« wurde hierdurch rückwirkend zum 31. August 1895 geschützt. Woher die Idee dazu stammte, ist unbekannt.
Golem
Das Wort Golem kommt aus dem Hebräischen und steht für ›Ungeformtes‹, aber auch für ›Embryo‹. Im modernen Hebräisch bedeutet golem ›dumm‹ oder ›hilflos‹. In der rabbinischen Tradition wird alles Unfertige als Golem bezeichnet.
Inka
Die Inka lebten zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert in Südamerika und herrschten über ein Reich von etwa 200 ethnischen Gruppen. Sie lebten in Städten und wiesen einen hohen Organisationsgrad auf. Ihr Einfluss erstreckte sich vom heutigen Ecuador bis nach Chile und Argentinien – ein Gebiet, dessen Ausdehnung größer ist als die Entfernung zwischen dem Nordkap und Sizilien. Entwicklungsgeschichtlich sind die Inka mit den bronzezeitlichen Kulturen Eurasiens vergleichbar. Ihre Hauptstadt Cuzco lag im Hochgebirge des heutigen Peru.
Sie selbst behaupteten stets, vom Sonnengott Inti abzustammen.
Ketschua
Ketschua (auch Quechua, Kichwa oder Quichua genannt) ist eine Sprache bzw. eine Gruppe eng miteinander verwandter Sprachen, die im Andenraum gesprochen werden. Es handelt sich dabei um die alte Sprache der Inka.
K.I.
Bei der Künstlichen Intelligenz handelt es sich um ein Teilgebiet der Informatik, das sich mit intelligentem Verhalten von Maschinen oder Robotern befasst bzw. versucht, eine menschenähnliche Intelligenz nachzubilden. Bei Computerspielen wird zum Beispiel durch meist einfache Algorithmen ein intelligentes Verhalten simuliert.
Leonardo da Vinci
1442–1519, italienischer Künstler, Maler, Bildhauer, Architekt, Mechaniker und Erfinder. Er gilt als Universalgenie, weil er in so vielen Künsten und Wissenschaften zu Hause war. Er schuf nicht nur zahlreiche Kunstwerke, sondern entwarf unzählige Maschinen, darunter auch Flugapparate, die er jedoch nie realisieren konnte. Einen Neffen namens Francesco gab es aber nicht.
Meereskunde
Die Meereskunde wird in sieben Teilbereiche unterteilt.
1. Ozeanografie oder physikalische Ozeanografie: Sie behandelt physikalische Vorgänge in und auf den Meeren. Sie erforscht die Temperatur, den Salzgehalt, die Schallgeschwindigkeit, die ozeanische Akustik, Schwebstoffe und Lichtdurchlässigkeit. Weitere Themen sind Meeresströmungen und verschiedene Bewegungsvorgänge wie Turbulenz, Wellen (Seegang), Gezeiten (Ebbe/ Flut), wind- und dichtegetriebene Strömung und der damit verbundene Wärmetransport im Ozean.
2. Biologische Meereskunde oder Meeresbiologie. Sie untersucht biologische Eigenheiten, Vorkommen, Wachstum, Fortpflanzung und Sterberate von Meeresorganismen und analysiert die ökologische Auswirkung der Umweltparameter, speziell Wassertemperatur, Salzgehalt und Strömungen.
3. Meeresökologie. Hier werden die ökologischen Interaktionen zwischen Organismen und ihrer Umwelt untersucht und auch die Rückwirkung der Organismen auf Trübung, Sedimentation, Nährstoffkreisläufe und Sedimentationsprozesse.
4. Meeresgeologie. Sie erforscht Prozesse, die den Meeresboden formen.
5. Maritime Meteorologie und Klimatologie. Sie erforscht die Wechselwirkung des Ozeans mit der Atmosphäre.
6. Maritime Geochemie. Sie untersucht die Wechselwirkungen zwischen chemischen und geologischen Vorgängen im Meer und die chemischen Prozesse in den Ablagerungen (Sedimente).
7. Meerestechnik. Sie betreibt die Entwicklung von Technologien zur Beprobung, Beobachtung und automatischen Messung von Meeresvorgängen.
Minoische Kultur
Die antike Kultur Kretas der Bronzezeit wird nach dem mythischen König Minos als minoisch, kretisch-minoisch oder kretominoisch bezeichnet. Bei der Kultur des griechischen Festlandes spricht man dagegen von helladisch.
Die minoische Kultur ist die früheste Hochkultur Europas.
Polytechnikum
Als Polytechnikum (Kurzform von polytechnische Hochschule) wurden im 19. Jahrhundert Schulen für angehende Ingenieure bezeichnet. Um die Jahrhundertwende wurden einige in Technische Hochschulen umgewandelt, andere gingen im Laufe des 20. Jahrhunderts in den heutigen Fachhochschulen auf.
Quipu
Quipu (span.) oder Khipu (Ketschua: ›Knoten‹) ist der Name einer einzigartigen, im Dezimalsystem aufgebauten Knotenschrift der Inka. Sie entwickelte sich von einer Methode zur nummerischen Buchhaltung bis hin zu einer vollständigen Schrift. Von Einwohnern, Soldaten, Tieren, Ländereien über Lagerbestände bis hin zu historischen Ereignissen konnte mit Hilfe der Quipu alles sta-tistisch erfasst werden. Ein Quipu-Spezialist knüpfte die Knoten, die dann von Quipu-Deutern gelesen wurden.
Rapier
Die Bezeichnung für eine seit dem 16. Jahrhundert in Europa häufig gebrauchte Hieb- und Stichwaffe. Rapiere sind leichter als Schwerter und haben am Griff einen häufig aufwendig gearbeiteten Korb als Schutz für die Hand.
Roboter
Der Begriff Roboter (tschechisch: robot) tauchte als Erstes in dem futuristischen Theaterstück des Schriftstellers Karel Capek Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Sein Ursprung hat das Wort im slawischen robota, das Arbeit, Fronarbeit oder Zwangsarbeit bedeutet. Ein Roboter ist eine stationäre oder mobile Maschine, die darauf programmiert ist, bestimmte Aufgaben zu erledigen.
Telepathie
bezeichnet die Übertragung von Informationen zwischen zwei Menschen ohne die Beteiligung der Sinnesorgane oder eines technischen Mediums. Im deutschen Sprachgebrauch werden dafür auch die Begriffe Gedankenlesen oder Gedankenübertragung verwendet. Eine wissenschaftliche Erklärung oder gar einen Beleg gibt es für die Telepathie aber nicht.
Tesla, Nikola
Tesla (1856–1943) war ein Erfinder und Elektro-Ingenieur, der dem Wechselstrom zum weltweiten Siegeszug verhalf. Sein Spätwerk ist bis heute ein beliebtes Thema von Spekulationen und Verschwörungstheorien. Im Film ›Prestige – Meister der Magie‹ wird er von David Bowie verkörpert.
Verne, Jules Gabriel
Der französische Schriftsteller Verne (1828–1905) war einer der Begründer des Science-Fiction-Romans. Er selbst nannte seine Werke ›wissenschaftlich belehrende Romane‹, denn die darin vorkommenden technischen Neuerungen waren nicht frei erfunden, sondern das Ergebnis sorgfältiger Recherchen. Die meisten von Verne beschriebenen Fortbewegungsmittel waren bereits im Ansatz entwickelt und wurden später Realität.
Voodoo
Ist eine Religion, die ursprünglich in Afrika beheimatet war, durch die Sklaverei aber auch in Teilen Amerikas und auf Haiti verbreitet ist und die sich mit Elementen anderer Religionen vermischt hat. Bei uns ist Voodoo vor allem durch Tieropfer und das vermeintliche Praktiziere
Aus: Heinrich Bergaus, Physikalischer Atlas
© Eichborn AG, Frankfurt am Main, April 2006.
Die Hauptfigur
Carl Friedrich Donhauser, genannt Humboldt
Einer der exzentrischsten Forscher des ausklingenden 19. Jahrhunderts. Behauptet, der leibliche Sohn Alexander von Humboldts zu sein. Kräftig und von riesenhaftem Wuchs, hat er die Haare nach Art der Chinesen zu einem Zopf gebunden, mit kurzem Vollbart. Wortkarg, manchmal aufbrausend, ungeduldig und von messerscharfer Intelligenz. Gilt als schwierig und ungesellig. Trägt einen Spazierstock, den er hervorragend als Waffe handhabt. Kleidet sich am liebsten in einen indischen Sherwani nebst weiter Stoffhose, schwere Stiefel, darüber ein langer schwarzer Ledermantel, Zylinder. Trägt immer eine Menge "Gadgets" bei sich, selbst konstruierte kleine technische Hilfsmittel, die ihm schon oft das Leben gerettet haben.
Schauplätze
Anden
Die Anden befinden sich auf der Westseite von Südamerika. Sie sind die längste Gebirgskette der Erde und erstrecken sich von Venezuela über Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien bis nach Chile. Sie bestehen aus zwei – in manchen Abschnitten auch mehr – parallel verlaufenden Hauptketten. Im mittleren Abschnitt, in Peru, Bolivien, Nordchile und Nordargentinien, liegen diese Ketten sehr weit auseinander und umschließen ein zentrales Hochland, in das auch der Titicacasee eingebettet ist. Das Zentrum des Inka-Reiches, Cuzco, befand sich nördlich dieser Hochebene.
Die Anden haben eine Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 7500 km und reichen von den Tropen (ca. 10° Nord) bis weit in die Außertropen (ca. 55° Süd).
Colca-Schlucht
Der Cañón del Colca ist eine Schlucht in der Nähe des peruanischen Ortes Arequipa. Er ist zwischen 3200 m und 1200 m tief und somit tiefer als der Grand Canyon, der nur eine Tiefe von 1800 m aufweist.
Geheimnisvolle Felsmalereien und Höhlen, in denen einst die sogenannten ›Colcas‹ – Behälter für die Lagerung von Getreide – aufbewahrt wurden, zeugen von der langen Besiedlung dieser Region.
An manchen Stellen wurden die Hänge des Cañóns von menschlicher Hand zu Terrassen strukturiert, von denen viele schon mehrere hundert Jahre alt sind. Die Schlucht ist eines der letzten Rückzugsgebiete des vom Aussterben bedrohten Kondors.
Eiffelturm
Der Eiffelturm ist ein Wahrzeichen der französischen Hauptstadt Paris und steht weltweit als Symbol für ganz Frankreich. Er wurde in den Jahren 1887 bis 1889 anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Französischen Revolution erbaut. Der Stahlfachwerkturm ist nach seinem Erbauer Gustave Eiffel benannt und steht an der gleichnamigen Avenue Gustave Eiffel im Parc du Champ de Mars, direkt am Fluss Seine.
Nautilus
In Jules Vernes Romanen 20.000 Meilen unter dem Meer und Die geheimnisvolle Insel wird die Nautilus als ein stählernes fischförmiges Unterseeboot beschrieben. Sie steht unter dem Kommando des legendären Kapitän Nemo.
Nazca-Linien
Die Nazca-Linien sind riesige Scharrbilder in der Wüste zwischen den Städten Nazca und Palpa in Peru. Die Nazca-Ebene zeigt auf einer Fläche von 500 km² schnurgerade, bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen sowie Figuren von einer Größe von zehn bis mehreren Hundert Metern, z.B. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen. Oft sind die figurbildenden Linien nur wenige Zentimeter tief. Wegen ihrer enormen Größe sind sie nur aus großer Höhe zu erkennen.
Santorin
ist der Name einer kleinen Inselgruppe im Süden der Kykladen. Ihre Hauptinsel wird im Griechischen zumeist Thera genannt. Die Inselgruppe Santorin liegt etwa 100 km nördlich von Kreta, erstreckt sich auf rund 90 km² Landfläche und wird von rund 13.500 Einwohnern bewohnt.
Encyclopedia Humboldtica
Alexander von Humboldt
Geboren am 14. September 1769, gestorben am 6. Mai 1859 in Berlin, war ein deutscher Naturforscher von Weltgeltung und Mitbegründer der Geografie als empirischer Wissenschaft.
Seine Forschungsreisen führten ihn fast in die ganze Welt. Er arbeitete und forschte auf den Gebieten der Physik, der Chemie, der Geologie, Mineralogie, Vulkanologie, Zoologie, Klimatologie, Ozeanografie und Astronomie. Zudem korrespondierte er bei der Erstellung seines grandiosen publizistischen Werkes mit ungezählten internationalen Spezialisten der verschiedenen Fachrichtungen und schuf so ein wissenschaftliches Netzwerk eigener Prägung.
In Deutschland erlangten vor allem seine Ansichten über die Natur und den Kosmos außerordentliche Popularität. Sein bereits zu Lebzeiten legendäres Ansehen spiegelt sich in Bezeichnungen wie ›der zweite Kolumbus‹, ›wissenschaftlicher Wiederentdecker Amerikas‹, ›Wissenschaftsfürst‹ und ›der neue Aristoteles‹. Er wurde in zahlreiche Akademien aufgenommen, so etwa in die Leopoldinisch-Karolinische Akademie der Naturforscher, die Preußische Akademie der Wissenschaften, die Bayerische Akademie der Wissenschaften sowie die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften.
Atlantis
Atlantis (›Insel des Atlas‹) ist ein sagenumwobenes Inselreich, das von dem antiken griechischen Philosophen Platon (427 bis 347 v. Chr.) als Erstem erwähnt und beschrieben wurde. Laut Platon handelte es sich um eine Seemacht, die ausgehend von ihrer Hauptinsel große Teile Europas und Afrikas unterworfen hat. Nach einem gescheiterten Angriff auf Athen soll Atlantis schließlich um 9.600 v. Chr. infolge einer Naturkatastrophe innerhalb ›eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht‹ untergegangen sein.
Bathysphäre
Eine Bathysphäre ist eine Druckkammer mit Atemluft, die für Tauchgänge eingesetzt wird. Das Wort setzt sich aus den griechischen Worten bathys (tief) und sphaira (Kugel) zusammen. Die Bathysphäre ist eine Hohlkugel, die von einem Mutterschiff an einem Kabel ins Meer herabgelassen wird. Im Gegensatz zu einer Taucherglocke ändert sich der Innendruck der Bathysphäre dank ihrer dicken Wände nicht. Sie hat keinen eigenen Antrieb wie ein Tiefsee-U-Boot.
Die erste Bathysphäre wurde von Professor Charles William Beebe und seinem Ingenieur Otis Barton im Jahre 1930 gebaut.
Blauringkrake
Der Große Blauringkrake (Hapalochlaena lunulata) zählt mit 12-20 cm Länge zu den größeren Vertretern seiner Gattung. Die Hapalochlaena-Arten sind Kopffüßler und leben vor der Küste Australiens, der Philippinen, Indonesiens und Neuguineas. Sie bevorzugen den flachen Küstenbereich bis zu einer Tiefe von etwa 50 Metern, halten sich aber verhältnismäßig häufig in der Nähe des Ufers auf. Alle Arten dieser Gattung haben ein starkes Gift, das sie bei einem Biss abgeben. Dabei handelt es sich um ein Nervengift, das auch andere Tiere wie zum Beispiel Kugelfische, Stummelfußfrösche sowie einige Krebse und Schnecken besitzen. Der Giftvorrat eines Tieres ist so reichlich, dass er 26 Menschen in kürzester Zeit töten könnte.
Brennstoffzelle
Eine Brennstoffzelle ist eine galvanische Zelle, also eine Vorrichtung zur spontanen Umwandlung von chemischer in elektrische Energie. Die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes wird hierbei in elektrische und anschließend in mechanische Energie umgewandelt.
Christian Friedrich Schönbein entdeckte schon 1838 das Prinzip der Brennstoffzelle. Er ließ zwei Platindrähte in einer Elektrolytlösung mit Wasserstoff umspülen und stellte dabei eine elektrische Spannung fest. Durch die Erfindung der Dampfmaschine geriet die Brennstoffzelle in Vergessenheit.
Calypso
In der griechischen Mythologie ist Calypso eine Nymphe und Tochter des Atlas. Im fünften Gesang der Odyssee wird beschrieben, wie sie den schiffbrüchigen Odysseus liebt und sieben Jahre lang bei sich auf der Insel Ogygia festhält.
Berühmt wurde der Name durch das Forschungsschiff Calypso, das von Jacques-Yves Cousteau, einem Ozeanografie-Forscher, als mobiles Labor für die Feldforschung benutzt wurde.
Daitõ
ist der Überbegriff für die traditionellen Langschwerter der japanischen Samurai, mit einer Klingenbreite zwischen 600 mm und 1800 mm. Unterteilt in die Schwerttypen Tachi, Katana und Nodachi, ist ihnen allen gemeinsam, dass der Stahl in einer aufwendigen Falttechnik hergestellt wird, die ihm gleichermaßen Härte und Biegsamkeit verleiht.
Differenzmaschine
Eine Differenzmaschine ist ein mechanischer Computer zum Addieren von Zahlen. Subtraktion, Multiplikation und Division sowie komplexere Berechnungen können nur durchgeführt werden, wenn es möglich ist, sie durch mathematische Kunstgriffe auf eine Serie von Additionen zurückzuführen. Das Erste dieser Geräte wurde 1786 von Johann Helfrich von Müller erfunden und im Jahr 1822 von Charles Babbage weiterentwickelt.
Die Analytische Maschine ist eine Weiterentwicklung dieser mechanischen Rechenmaschine, die allerdings niemals gebaut wurde. Sie stammte ebenfalls von dem britischen Mathematikprofessor Charles Babbage (1791–1871) und stellt einen wichtigen Schritt in der Geschichte des Computers dar. Sie sollte von einer Dampfmaschine angetrieben werden und wäre über 30 Meter lang und 10 Meter breit gewesen.
El Niño
spanisch für Christkind. Eine ungewöhnliche, nicht regelmäßige Strömung im äquatorialen Pazifik, die Einfluss auf das gesamte Weltklima hat. Der Name lässt sich vom Zeitpunkt des Auftretens ableiten. Peruanische Fischer stellten fest, dass sie hauptsächlich zur Weihnachtszeit auftritt. Mit ihr verbunden ist ein Ausbleiben der Fischschwärme, das zu wirtschaftlichen Einbußen führt.
Ferdinand Graf von Zeppelin
Geboren am 8. Juli 1838 in Konstanz im Gebäude des Inselhotels; gestorben am 8. März 1917 in Berlin, im Volksmund auch »der Alte vom Bodensee« genannt, war ein deutscher General und Luftschiffkonstrukteur.
Am 13. August 1898 gewährte ihm das Kaiserliche Patentamt das Patent Nummer 98580 für einen »Lenkbaren Luftfahrzug mit mehreren hintereinander angeordneten Tragkörpern«. Der Entwurf für sein »Starrluftschiff« wurde hierdurch rückwirkend zum 31. August 1895 geschützt. Woher die Idee dazu stammte, ist unbekannt.
Golem
Das Wort Golem kommt aus dem Hebräischen und steht für ›Ungeformtes‹, aber auch für ›Embryo‹. Im modernen Hebräisch bedeutet golem ›dumm‹ oder ›hilflos‹. In der rabbinischen Tradition wird alles Unfertige als Golem bezeichnet.
Inka
Die Inka lebten zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert in Südamerika und herrschten über ein Reich von etwa 200 ethnischen Gruppen. Sie lebten in Städten und wiesen einen hohen Organisationsgrad auf. Ihr Einfluss erstreckte sich vom heutigen Ecuador bis nach Chile und Argentinien – ein Gebiet, dessen Ausdehnung größer ist als die Entfernung zwischen dem Nordkap und Sizilien. Entwicklungsgeschichtlich sind die Inka mit den bronzezeitlichen Kulturen Eurasiens vergleichbar. Ihre Hauptstadt Cuzco lag im Hochgebirge des heutigen Peru.
Sie selbst behaupteten stets, vom Sonnengott Inti abzustammen.
Ketschua
Ketschua (auch Quechua, Kichwa oder Quichua genannt) ist eine Sprache bzw. eine Gruppe eng miteinander verwandter Sprachen, die im Andenraum gesprochen werden. Es handelt sich dabei um die alte Sprache der Inka.
K.I.
Bei der Künstlichen Intelligenz handelt es sich um ein Teilgebiet der Informatik, das sich mit intelligentem Verhalten von Maschinen oder Robotern befasst bzw. versucht, eine menschenähnliche Intelligenz nachzubilden. Bei Computerspielen wird zum Beispiel durch meist einfache Algorithmen ein intelligentes Verhalten simuliert.
Leonardo da Vinci
1442–1519, italienischer Künstler, Maler, Bildhauer, Architekt, Mechaniker und Erfinder. Er gilt als Universalgenie, weil er in so vielen Künsten und Wissenschaften zu Hause war. Er schuf nicht nur zahlreiche Kunstwerke, sondern entwarf unzählige Maschinen, darunter auch Flugapparate, die er jedoch nie realisieren konnte. Einen Neffen namens Francesco gab es aber nicht.
Meereskunde
Die Meereskunde wird in sieben Teilbereiche unterteilt.
1. Ozeanografie oder physikalische Ozeanografie: Sie behandelt physikalische Vorgänge in und auf den Meeren. Sie erforscht die Temperatur, den Salzgehalt, die Schallgeschwindigkeit, die ozeanische Akustik, Schwebstoffe und Lichtdurchlässigkeit. Weitere Themen sind Meeresströmungen und verschiedene Bewegungsvorgänge wie Turbulenz, Wellen (Seegang), Gezeiten (Ebbe/ Flut), wind- und dichtegetriebene Strömung und der damit verbundene Wärmetransport im Ozean.
2. Biologische Meereskunde oder Meeresbiologie. Sie untersucht biologische Eigenheiten, Vorkommen, Wachstum, Fortpflanzung und Sterberate von Meeresorganismen und analysiert die ökologische Auswirkung der Umweltparameter, speziell Wassertemperatur, Salzgehalt und Strömungen.
3. Meeresökologie. Hier werden die ökologischen Interaktionen zwischen Organismen und ihrer Umwelt untersucht und auch die Rückwirkung der Organismen auf Trübung, Sedimentation, Nährstoffkreisläufe und Sedimentationsprozesse.
4. Meeresgeologie. Sie erforscht Prozesse, die den Meeresboden formen.
5. Maritime Meteorologie und Klimatologie. Sie erforscht die Wechselwirkung des Ozeans mit der Atmosphäre.
6. Maritime Geochemie. Sie untersucht die Wechselwirkungen zwischen chemischen und geologischen Vorgängen im Meer und die chemischen Prozesse in den Ablagerungen (Sedimente).
7. Meerestechnik. Sie betreibt die Entwicklung von Technologien zur Beprobung, Beobachtung und automatischen Messung von Meeresvorgängen.
Minoische Kultur
Die antike Kultur Kretas der Bronzezeit wird nach dem mythischen König Minos als minoisch, kretisch-minoisch oder kretominoisch bezeichnet. Bei der Kultur des griechischen Festlandes spricht man dagegen von helladisch.
Die minoische Kultur ist die früheste Hochkultur Europas.
Polytechnikum
Als Polytechnikum (Kurzform von polytechnische Hochschule) wurden im 19. Jahrhundert Schulen für angehende Ingenieure bezeichnet. Um die Jahrhundertwende wurden einige in Technische Hochschulen umgewandelt, andere gingen im Laufe des 20. Jahrhunderts in den heutigen Fachhochschulen auf.
Quipu
Quipu (span.) oder Khipu (Ketschua: ›Knoten‹) ist der Name einer einzigartigen, im Dezimalsystem aufgebauten Knotenschrift der Inka. Sie entwickelte sich von einer Methode zur nummerischen Buchhaltung bis hin zu einer vollständigen Schrift. Von Einwohnern, Soldaten, Tieren, Ländereien über Lagerbestände bis hin zu historischen Ereignissen konnte mit Hilfe der Quipu alles sta-tistisch erfasst werden. Ein Quipu-Spezialist knüpfte die Knoten, die dann von Quipu-Deutern gelesen wurden.
Rapier
Die Bezeichnung für eine seit dem 16. Jahrhundert in Europa häufig gebrauchte Hieb- und Stichwaffe. Rapiere sind leichter als Schwerter und haben am Griff einen häufig aufwendig gearbeiteten Korb als Schutz für die Hand.
Roboter
Der Begriff Roboter (tschechisch: robot) tauchte als Erstes in dem futuristischen Theaterstück des Schriftstellers Karel Capek Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Sein Ursprung hat das Wort im slawischen robota, das Arbeit, Fronarbeit oder Zwangsarbeit bedeutet. Ein Roboter ist eine stationäre oder mobile Maschine, die darauf programmiert ist, bestimmte Aufgaben zu erledigen.
Telepathie
bezeichnet die Übertragung von Informationen zwischen zwei Menschen ohne die Beteiligung der Sinnesorgane oder eines technischen Mediums. Im deutschen Sprachgebrauch werden dafür auch die Begriffe Gedankenlesen oder Gedankenübertragung verwendet. Eine wissenschaftliche Erklärung oder gar einen Beleg gibt es für die Telepathie aber nicht.
Tesla, Nikola
Tesla (1856–1943) war ein Erfinder und Elektro-Ingenieur, der dem Wechselstrom zum weltweiten Siegeszug verhalf. Sein Spätwerk ist bis heute ein beliebtes Thema von Spekulationen und Verschwörungstheorien. Im Film ›Prestige – Meister der Magie‹ wird er von David Bowie verkörpert.
Verne, Jules Gabriel
Der französische Schriftsteller Verne (1828–1905) war einer der Begründer des Science-Fiction-Romans. Er selbst nannte seine Werke ›wissenschaftlich belehrende Romane‹, denn die darin vorkommenden technischen Neuerungen waren nicht frei erfunden, sondern das Ergebnis sorgfältiger Recherchen. Die meisten von Verne beschriebenen Fortbewegungsmittel waren bereits im Ansatz entwickelt und wurden später Realität.
Voodoo
Ist eine Religion, die ursprünglich in Afrika beheimatet war, durch die Sklaverei aber auch in Teilen Amerikas und auf Haiti verbreitet ist und die sich mit Elementen anderer Religionen vermischt hat. Bei uns ist Voodoo vor allem durch Tieropfer und das vermeintliche Praktiziere

